30.05.2018

Parlamentarischer Abend der sächsischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Von den Rahmenbedingungen sehr sommerlich gestaltete sich der Parlamentarische Abend 2018.

Am 29. Mai 2018 luden der VSWG und der vdw Sachsen zum jährlichen Parlamentarischen Abend der sächsischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ein. Über 70 Vertreter aus Politik und Wohnungswirtschaft tauschten sich über aktuelle Entwicklungen der Wohnungswirtschaft aus.

Der Einladung in das Elements – DELI & Restaurant folgten u. a. sächsische Bundestagsabgeordnete, viele wohnungspolitische Sprecher der Landtagsfraktionen, Abgeordnete und Ansprechpartner aus den sächsischen Ministerien.

Als besonderer Gast wurde der sächsische Innenminister Prof. Roland Wöller durch Dr. Axel Viehweger begrüßt. Der VSWG-Vorstand hob dabei das unerlässliche synergetische Zusammenwirken zwischen Verband und Politik zum Wohle der Mitglieder und damit auch der Bürger Sachsens hervor. Dies zeigt sich in der Gestaltung der Förderprogramme unter Einbeziehung auch des genossenschaftlichen Wohnens, die bestimmten sozialen Gruppen wie Senioren, Behinderte oder junge Familien das bezahlbare Wohnen ermöglichen sollen. Auch die „Allianz für attraktive Städte“ als „Think Tank“ für eine Aufwertung von Ankerstädten ist ein Beispiel für ein sinnvolles Zusammenwirken mit wichtigen Entscheidern, so auch Vertretern des Landes.

Rainer Seifert, Verbandsdirektor des vdw Sachsen, hob in seiner Begrüßung die Immobilienwirtschaft als verlässlichen Partner der Politik hervor und betonte, dass auch die Wohnungsgesellschaften weit über die Aufgaben der reinen Wohnungswirtschaft mit ihrem Engagement hinausgehen.

Innenminister Wöller führte – ausgehend von der Kabinettstagung in Delitzsch im März diesen Jahres und der damit verbundenen Besichtigung genossenschaftlicher Wohnungsbestände – zu der Bedeutung des genossenschaftlichen Gedankens aus. Die Genossenschaften, so Wöller, seien Modelle der Zukunft, ihre Anzahl steige weltweit. Ihre Unterscheidung zu herkömmlichen Unternehmensformen liege im Fehlen einer Gewinnmaximierung und damit in dem sozialen Gedanken. Der demografischen Entwicklung in Sachsen auch mit konstant bezahlbarem Wohnraum begegnen zu können und gleichzeitig das Altwerden in der Wohnung zu ermöglichen, ist eine Herausforderung, der die Wohnungswirtschaft und auch die Landesregierung sich stellen muss. Dabei darf nicht ordnungspolitisch vorgegangen werden, sondern es ist wichtig, dass Maßnahmen abgestimmt und die Eignung ihrer Koordination auch für Stadt und ländlichen Raum jeweils maßgeschneidert werden. So z. B. die Unterstützung junger Familien im ländlichen Raum. Genossenschaften sind dabei mit ihrer besonderen Eigentumsform eine wichtige Möglichkeit, andere Wohnformen zu verwirklichen. Die Wohnungspolitik in Sachsen muss neu begründet werden, so Wöller.

Mit der Aufforderung an die Teilnehmer, „ehrliche Gespräche“ zu führen, entließ Dr. Viehweger die Gäste zum gemeinsamen Essen und Trinken in den herrlichen Frühsommerabend.

Hier geht es zu den Veranstaltungsimpressionen.

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