Zahl des Quartals 4/2025

Nur 1,9 Prozent … ist die durchschnittliche Nutzungsgebühr (Kaltmiete) in den letzten zehn Jahren pro Jahr gestiegen. Damit liegt der Wert noch unter der „gewollten“ Teuerungsrate der EZB von 2 Prozent. In der Realität war die Inflationsrate in den letzten Jahren zum Teil deutlich darüber. Somit ist das Wohnen in den letzten zehn Jahren real (d. h. um die Inflation bereinigt) günstiger geworden. 

Erläuterung: Die durchschnittliche Nutzungsgebühr betrug 4,64 Euro/m2 (2014) und 5,62 Euro/m2 (2024). Mit konstanten Wachstumsraten zwischen den zwei Punkten ergibt sich eine jährliche durchschnittliche Rate von 1,9 Prozent. Zu berücksichtigen ist, dass die durchschnittliche Nutzungsgebühr sowohl Bestandswohnungen als auch Neubau sowie Modernisierungen enthält. Würde man die reinen Bestandswohnungen isolieren, wäre die Steigerungsrate noch niedriger.