SEMINARANGEBOT

Das Bildungsangebot des VSWG bietet eine Fülle an Informationen und Neuerungen aus den Bereichen Betriebswirtschaft/Rechnungswesen/Steuern, Recht/Bestandsmanagement, Technik/Bauen/Energie, EDV, Marketing/Kommunikation, Sozial-/Gesundheitsmanagement und Führung/Ausbildung/Personal.

Mit unseren Seminaren wollen wir Sie unterstützen, die Herausforderungen, die vor Ihnen stehen, professionell zu meistern. Wir sind sicher: Auch für Sie und Ihr Team ist etwas dabei. Überzeugen Sie sich selbst.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Herzlich willkommen zu unseren Seminaren!

Informationen zur Fort- und Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter finden Sie hier.

01.09.2022 BWL / RECHNUNGSWESEN / STEUERN

Anlagenbuchhaltung in der Wohnungswirtschaft

Termin:

Donnerstag, 01. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Insbesondere in den Unternehmen der Immobilienwirtschaft spielt die Anlagenbuchhaltung im
betrieblichen Rechnungswesen eine zentrale Rolle. Immerhin liegt die Anlagenintensität bei den
bestandshaltenden Wohnungsunternehmen bei rund 90 Prozent. Dieses langfristig im
Unternehmen gebundene Vermögen muss sachgerecht verwaltet werden, seine Wertentwicklungen
sind zu dokumentieren.


Aus dieser Sicht heraus gehört zum Arbeitsgegenstand der Anlagenbuchhaltung die Erfassung
von Anlagenzugängen, die Dokumentation der Wertentwicklung von Anlagegütern aber auch die
ordnungsgemäße Verbuchung von Anlagenabgängen. Da das Anlagevermögen der
Wohnungsunternehmen zu wesentlichen Teilen aus Immobilien besteht, werden auch diese im
Mittelunkt des Seminars stehen. Aber auch die Entwicklung beweglicher Wirtschaftsgüter wird
nicht gänzlich vernachlässigt.

Inhalt

• Zugangsbewertung des Anlagevermögens
  - Abgrenzung Anlage- und Umlaufvermögen
  - Kategorisierung des Anlagevermögens (Immaterielle Vermögensgegenstände,
  - Sachanlagen und Finanzanlagen)
  - Anschaffungs- und Herstellungskosten aus handels- und steuerrechtlicher Sicht
    - Anschaffungskosten (Kaufpreis, Anschaffungsnebenkosten, nachträgliche Anschaffungskosten,
      Anschaffungskostenminderungen)
    - Herstellungskosten (Aktivierungsgebot, -wahlrecht und -verbot von Aufwendungen
      baulicher Maßnahmen)
  - Zuschüssen im Zusammenhang mit Erwerb und Herstellung von Immobilien
  - Vorsteuererstattung und Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG
• Folgebewertung
  - Allgemeine handels- und steuerrechtliche Bewertungsgrundsätze
  - Bilanzierung beweglicher Wirtschaftsgüter
    - Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
    - Soft- und Hardwarebilanzierung
    - Andere bewegliche Wirtschaftsgüter (BGA, TAM)
  - Immobilienbilanzierung
    - Bauliche Maßnahmen (Bauvorbereitungskosten, Anlagen im Bau,
      fertige Bauten, Modernisierungskosten)
    - Gebäudeabschreibung (Lineare Gebäudeabschreibung, Fortsetzung
      planmäßiger Abschreibung nach „nachträglichen Herstellungskosten“
      bzw. nach außerplanmäßigen Abschreibungen, Wertaufholungsgebot)
  - Anlagenspiegel als Darstellung der Anlagenentwicklung im Anhang

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Prof. Dr. Dirk Wenzel
Beratender Betriebswirt und Dozent in wohnungswirtschaftlichen Studiengängen und Seminaren,
Lehrbeauftragter an der Berufsakademie Leipzig

05.09.2022 SOZIAL- / GESUNDHEITSMANAGEMENT

Stressmanagement im Berufsalltag: Kompetenter Umgang mit beruflichen Belastungen – Mit dem persolog Stress-Modell Stresskompetenz aufbauen

Termin:

Montag, 05. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter sind für den Erfolg der Wohnungsunternehmen wie für den einzelnen Mitarbeiter ein wichtiges Gut. Dieses Gut ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür sprechen die Zahlen: 43 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland empfinden, dass Stress am Arbeitsplatz mit belastenden Auswirkungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.

Unproduktiver Umgang mit Stress kann für die Wohnungswirtschaft ernsthafte Folgen haben. Die Verringerung der Leistungsfähigkeit, eine Zunahme von Konflikten und dauerhafte Erkrankungen der Mitarbeiter gehören zur Arbeitswirklichkeit.

Doch das muss nicht so sein. Maßgeblich dafür, ob Stress uns krank macht oder unproduktive Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft hat, ist der Umgang damit. Ein produktives und bewusstes Verhalten in Stresssituationen kann die Freude an der Arbeit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter anhaltend stärken. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, den produktiven Umgang mit Stress für eine positive berufliche Entwicklung zu erlernen.

Inhalt

• Schritt für Schritt Ihren Umgang mit Stress reflektieren
• Ihren eigenen Weg zu mehr Stresskompetenz finden
• Arbeitsanforderungen und -belastungen souverän und unaufgeregt meistern
• Ansätze für mehr Lebensqualität im Berufsalltag durch Work-Life-Balance entwickeln
• Zufriedenheit am Arbeitsplatz durch produktiven Umgang mit Stress stärken

Die Inhalte erfüllen Sie mit Leben, indem Sie in dem Seminar Unterstützung erfahren:

• Stresssignale frühzeitig zu erkennen
• Stressreaktionen zu reflektieren
• Ressourcen im Umgang mit Stress zu erkennen und in Ihrem Kontext besser einzuschätzen
• Stressauslösende und stressverschärfende Denkmuster zu erkennen und produktiv zu begegnen
• Spontanentspannung einzuüben und anzuwenden
• Fähigkeiten zur systematischen Problemlösung zu verbessern sowie
• soziale Unterstützung zu ermöglichen.

Referent

Tom Steinborn-Henke, M.A.
steinborn interpersonale kommunikation Dresden, zertifizierter Trainer zum persolog Stress-Modell

07.09.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Modernisierung - Auswirkungen des Mietrechtsänderungsgesetzes

Termin:

Mittwoch, 07. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Durch die zum 01.01.2019 eingetretenen gesetzlichen Änderungen ergeben sich vielfältige
Neuerungen für die Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen und insbesondere der
nachfolgenden Mieterhöhung nach § 559 BGB bzw. § 559c BGB. Das Seminar verschafft –
unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des BGH – einen Überblick über die
geänderte Rechtslage und die von dem Vermieter zur erfolgreichen Durchführung und Abrechnung
von Modernisierungsmaßnahmen zu beachtenden Voraussetzungen.

Inhalt

• Ankündigung von Modernisierungsmaßnahmen
  - Maßnahmenkatalog nach §§ 555b BGB, insbesondere:
  - Ankündigung
• Rechte des Mieters bei Durchführung der Maßnahmen
  - Mietminderung § 536 BGB
  - Aufwendungsersatzansprüche
• Mieterhöhung nach durchgeführter Modernisierung
  - Mieterhöhung nach § 559 BGB
• Modernisierungsvereinbarungen
  - Zulässigkeit bei Wohnraum, § 555 f BGB
  - Vorgehen im Hinblick auf § 559d BGB/§ 6 WiStG
• Contracting
  - Voraussetzungen der Umstellung nach neuem Recht, § 556c BGB
  - Form, Frist und Inhalt der Ankündigung
  - Folgen bei fehlerhafter oder unterbliebener Ankündigung
• „Mietpreisbremse“ – Ausnahmen bei vorangegangener Modernisierung
  - zulässige Überschreitung der „Neuvermietungsmiete“ bei zuvor durchgeführten
    Modernisierungsmaßnahmen
  - Berechnung der zulässigen neuen Miete nach § 556e BGB

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referentin

Beate Heilmann
Rechtsanwältin, Dozentin Aus- und Weiterbildung, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Sozietät Heilmann Kühnlein Rechtsanwälte, Berlin

08.09.2022 BWL / RECHNUNGSWESEN / STEUERN

Wirtschaftlichkeitsberechnung – Instrument zur Entscheidung über die Vorteilhaftigkeit von Immobilieninvestitionen

Termin:

Donnerstag, 08. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die Kategorie „Wirtschaftlichkeitsberechnung“ entstammt der Wohnungsbauförderung. Bis zum 31.12.2001 hing die Bewilligung von Fördermitteln von der Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ab, die das Ziel verfolgte, eine Kostenmiete nach den Vorschriften der II. Berechnungsverordnung (II. BV) zu ermitteln.

Im Unterschied zu den üblichen Wirtschaftlichkeitsrechnungen für Investitionen, bei denen die Gewinnermittlung im Vordergrund steht, war hier konsequent das Kostendeckungsprinzip zu verfolgen. Es galt eine Miete zu ermitteln, die ausreicht, die laufenden Aufwendungen zu decken. Im aktuellen Förderungsrecht spielt die Kostenmiete keine Rolle mehr. Von zentraler Bedeutung ist nun die mit der Förderstelle vereinbarte Miete, die im Hinblick auf die vergebenen Fördermittel unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete angesiedelt sind.

Trotz allem ist die Systematik der herkömmlichen Wirtschaftlichkeitsberechnung im Sinne der II. Berechnungsverordnung nicht zu vernachlässigen. Sie ermöglicht es, unter Berücksichtigung definierter Kostenfaktoren, festzustellen, unter welchen Umständen sich eine Immobilieninvestition lohnt.

Inhalt

• Wirtschaftlichkeitsberechnung – Instrument der statischen Investitionsrechnung
   - Grundlagen statischer Investitionsrechnung
   - Gewinnwirkung einer Investition (Wirtschaftlichkeitsberechnung)
   - Monetäre Wirkung einer Investition (Lastenberechnung)
   - Gegenüberstellung von Wirtschaftlichkeits- und Lastenberechnung
• Wirtschaftlichkeitsberechnung nach Vorschriften der II. BV
   - Ermittlung einer kostendeckenden Miete
     - Kapitalkosten
     - Bewirtschaftungskosten
     - Mietausfallwagnis
• Ergebnisrechnung – Ermittlung von Gewinn/Verlust bzw. Liquiditätsüber-/-unterdeckung
   - Kostenvergleichsrechnung
   - Rentabilitätsbetrachtungen (Rendite)
   - Amortisationsrechnung
• „Freie Wirtschaftlichkeitsberechnung“
   - Ansatz unternehmensbezogener, kalkulatorischer Werte
      - Kalkulatorischer Zinsen/Kapitaldienst
      - Kalkulatorischer Abschreibungen
      - Verwaltungskosten des Unternehmens
      - Betriebskosten
      - Instandhaltungskosten
      - Sollmieten/Erlösschmälerungen
   - Sensitivitätsanalyse
   - Ergebnisrechnung – Ermittlung von Gewinn/Verlust bzw. Liquiditätsüber-/
      -unterdeckung mit unternehmensbezogenen Werten

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Prof. Dr. Dirk Wenzel
Beratender Betriebswirt und Dozent in wohnungswirtschaftlichen Studiengängen und Seminaren, Lehrbeauftragter
an der Berufsakademie Leipzig

13.09.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Mietrechtliche Fragen bei Tod des Mieters

Termin:

Dienstag, 13. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Das! Schnittstellenseminar zwischen Erbrecht und Mietrecht

Das Seminar bietet praxisorientierte Informationen über alle erbrechtlichen und mietrechtlichen
Fragestellungen bei Tod des Mieters bzw. Genossenschaftsmitglieds. Der Todesfall führt zunächst
in das Erbrecht, die Vermittlung von Grundkenntnissen und Handlungsanleitungen für verschiedenste
Fallkonstellationen prägen diesen Teil des Seminars.

Ausführlich werden danach die mietrechtlichen Folgen anhand der Sondervorschriften im
Wohnraummietrecht erläutert. Die Lösung von Problemfällen, die häufig in der Praxis vorkommen,
bildet, neben den eigenen Fällen der Teilnehmer, den Schwerpunkt des Seminars. Sind Erben nicht
bekannt und vom verstorbenen Mieter wirksam Bevollmächtigte nicht vorhanden, ist der Antrag auf
Nachlasspflegschaft in der Regel alternativlos, um die Wohnung zurückzuerhalten oder Mietrückstände
beizutreiben. Aktuelle Urteile von Oberlandesgerichten haben hier in jüngerer Zeit Klarheit gebracht
und werden deshalb ausführlich dargestellt.

Von Erben wegen Auskehr von Mietkaution oder Auseinandersetzungsguthaben als Nachlassschuldner
in Anspruch genommen, führt dies mit Blick auf die Legitimation der Erben zu haftungsträchtigen
Fallkonstellationen – hier sind praxistaugliche, vor allem aber auch wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen
gefragt – das Seminar gibt dazu die Handlungsanleitung. Über die aktuellen Entscheidungen des BGH
in diesem Bereich wird ebenfalls informiert, damit unnötige Streitigkeiten mit Erben oder solchen, die
behaupten, die Erben zu sein, vermieden werden können.

Mit Formularschreiben und Fallübungen werden die Teilnehmer darauf vorbereitet, die neu
erworbenen Kenntnisse im beruflichen Alltag praxisgerecht einzusetzen.

Inhalt

• Allgemeine Rechtsnachfolge – Erbrechtliche Grundlagen
  - gesetzliche Erbfolge, Testament, Ausschlagung der Erbschaft,  
  - Erbengemeinschaft, Ermittlung und Legitimation der Erben, Testamentsvollstreckung,
    Erbrecht des Fiskus; Ansprüche von Rentenversicherung und Jobcenter,
  - Exkurs: Tod des ausländischen Mieters/ ausländische Erben – EU-Erbrechtsverordnung
    und Nachlasszeugnis
  - Exkurs: Handeln, ohne Erbe zu sein - Vorsorgevollmacht für die Zeit nach dem Tod -
    Wirksamkeitsvoraussetzungen
• Sonderrechtsnachfolge in den Mietvertrag
  - Eintrittsrecht bei Tod des Mieters, außerordentliche Kündigung, § 563 BGB
  - Fortsetzung mit überlebenden Mietern, § 563a BGB
  - Haftung bei Eintritt oder Fortsetzung, § 563b BGB
  - Fortsetzung des Mietverhältnisses mit den Erben, außerordentliche Kündigung, § 564 BGB,
  - Exkurs: Tod des Genossenschaftsmitglieds
• Das Nachlassgericht
  - Pflegschaftsverfahren, Prozesspflegschaft, Erbscheinsverfahren, Erbenfeststellungsverfahren,
    Erbenermittlung,
  - Rechtsmittel bei Ablehnung der Nachlasspflegschaft
  - Schadensersatz bei Untätigkeit des Nachlassgerichts
  - Wohnungsberäumung bei unbekannten Erben
• Forderungsbeitreibung gegenüber Eingetretenen und Erben
  - Die Haftung von Eintrittsberechtigten und Erben für Rückstände aus Kaution, Nutzungsentgelten,
    Betriebskostenabrechnungen; Nachlassverwaltung, Inventarerrichtung, Nachlassinsolvenz -
    Nachlassinsolvenz des Genossenschaftsmitglieds – Pfandrechte der Genossenschaft,
    Dürftigkeitseinrede;    
  - Forderungsbeitreibung bei unbekannten Erben und Erbengemeinschaften,
  - Tod des Mieters in laufenden Verfahren (Gericht, Zwangsvollstreckung),
  - Titelumschreibungsverfahren, Klauselergänzungs- und Klauselerteilungsverfahren
• Formularschreiben und Formulierungshilfen für Praktiker
  - Schriftverkehr mit dem Nachlassgericht, Erben und Rechtsanwälten

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Mario Viehweger
Fachanwalt für Erbrecht, Partner der Kanzlei Hirsch, Thiem & Collegen Rechtsanwälte, Dresden

20.09.2022 KOMMUNIKATION / MARKETING

E-Mails schreiben - wertschätzend, informativ, korrekt

Termin:

Dienstag, 20. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die E-Mail-Korrespondenz erobert mehr und mehr das Terrain. Viele Mieter/Mitglieder bzw.
Geschäftspartner schreiben eine „lockere E-Mail“ und erwarten eine Antwort in den nächsten
30 Minuten. Das stellt viele Mitarbeiter vor neue sprachliche Herausforderungen.

Wie schreibe ich eine korrekte, aussagekräftige und überzeugende E-Mail?
- Wie vertraut bzw. persönlich darf man schreiben?
- Individuelle E-Mail-Korrespondenz? Der Abschied vom Mustertext?!
- Wie verändern sich bekannte Textbausteine (Textanfang, Textschluss)?
- Welche rechtlichen Anforderungen an E-Mails sind einzuhalten?
- Leichte Sprache einsetzen? Wie viel Transparenz braucht Ihre E-Mail?
- Welche Entwicklung nimmt die E-Mail-Sprache (Kurzsprache, bildhafte Elemente, gendergerechte
  Formen, …)?

E-Mails sollten verbindlich und fachlich korrekt formuliert sein. Die Empfänger möchten im Zeitalter
der Informationsflut schnell und präzise informiert werden. Darüber hinaus gibt es neue stilistische
Anforderungen. Die E-Mail-Sprache hat eine eigene Entwicklung genommen. Sehr wichtig ist eine
empfängerorientierte und wertschätzende Kommunikation.

Inhalt

• E-Mail-Netiquette
  - Sprachliche Entwicklungen integrieren
  - Normen einhalten und/oder kreative Freiräume nutzen
  - Zeitgemäßer Schreibstil
• Knotenpunkte der E-Mail – Textbausteine im Wandel
  - Der Betreff als präzise Orientierung
  - Anrede empfängerorientiert
  - Einleitung – schnörkellos oder diplomatisch
  - Transparenz im Hauptteil
  - Charismatischer Textschluss?
• Wertschätzender Stil
  - Leserorientierung mit „Du“/„Sie“
  - Mischung von „wir“/„ich“
  - Höflichkeit mit Konjunktiv?
  - Einfache oder Leichte Sprache einsetzen?
  - Gendergerecht schreiben?
• Normen der Korrespondenz
  - Schreibung und Verwendung von Abkürzungen/Kurzwörtern
  - Schreibung mit Kurzstrich zur Lesbarkeit
  - Symbole, Emojis und weitere Zeichen
  - Neue Layout-Regeln der E-Mail

Referent

Dr. Steffen Walter
Korrespondenztraining und Korrespondenzberatung, Fachbuchautor

21.09.2022 TECHNIK / BAUEN / ENERGIE

Inspektion und Wartung von haustechnischen Anlagen

Termin:

Mittwoch, 21. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Für Verwalter ist es wichtig, dass mögliche Schäden, Mängel und Gefahrenquellen an den
haustechnischen Anlagen rechtzeitig erkannt und diese beseitigt werden. Es müssen nach den
allgemein anerkannten Regeln der Technik sowohl Inspektionen als auch Wartungen der
haustechnischen Anlagen erfolgen.

Anhand von praktischen Fallbeispielen wird die richtige Vorgehensweise im Seminar vermittelt,
wieviel Inspektionen und Wartungen tatsächlich notwendig sind, damit sowohl die
Verkehrssicherungspflicht eingehalten als auch die technische Lebensdauer der Anlagentechnik
optimiert wird.

Inhalt

• Betrieb der Trinkwasserinstallationen
  - Bestandteile der Trinkwasserinstallation
  - Aktueller Stand zur Beprobung von Trinkwasserinstallationen
  - Maßnahmen zur Vermeidung der Legionellenbildung
  - Gesetzliche Inspektion und Wartung der Trinkwasserinstallation
• Betrieb von Abwasseranlagen
  - Bestandteile der Abwasserinstallation
  - Inspektion und Wartung von Rohrleitungen
  - Inspektion und Wartung von Rückstauverschlüssen und Hebeanlagen
• Betrieb von Heizungsanlagen
  - Bestandteile der Heizungsanlagen
  - Wartungsintervalle
• Betrieb der Gasinstallationen
  - Aktuelle Norm
  - Kontrollen der Gasanlagen
• Betrieb der Elektroinstallationen
  - Wann und wo ist der sogenannte „E-Check“ erforderlich
• Notwendiges Dokumentieren
  - Betriebs-respektive Kontrollbücher führen

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Dieter Uhlig
Dipl.-Ing., Lehrbeauftragter an der Beuth-Hochschule Berlin und HTW Berlin

22.09.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT Online

Online-Seminar: Beschwerdefälle in Mietverhältnissen - Abmahnung, Unterlassung, Kündigung, Räumungsklage

Termin:

Donnerstag, 22. September 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die Anzahl der Vertragsverstöße bei schwierigen Mietern nimmt zu. Hier ist es notwendig,
einerseits besonnen, andererseits aber auch konsequent zu handeln. Gesetz und Rechtsprechung
verlangen dabei vom Vermieter, bestimmte Vorgaben zu erfüllen. Nur wenn ein Vermieter diese
Vorgaben kennt, kann er erfolgreich tätig werden. Im Seminar werden typische Beschwerdefälle
anhand von praktischen Beispielen besprochen. Es werden Muster für Abmahnungen und
Kündigungen vorgestellt.

Inhalt

• Lärm: Wann ist es zu laut?
• Kinderlärm: Dürfen Kinder alles?
• Beleidigung: Bis hierhin und nicht weiter, aber wo ist „hierhin“?
• Bedrohungen: Muss sich ein Vermieter alles gefallen lassen?
• Tierhaltung: Muss ein Vermieter Hunde und sogar Schlangen genehmigen?
• Prostitution: Welche Nebenverdienste von Mietern sind erlaubt?
• Verwahrlosung: Wann darf ein Vermieter eine Wohnung besichtigen?
• Raucher: Welche Rechte haben Mieter und Vermieter?
• Strafbare Handlungen: Ist da mietrechtlich wirklich nichts zu machen?

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Detlef Wendt
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

04.10.2022 FÜHRUNG / AUSBILDUNG / PERSONAL

Achtung, neuer Termin!

Mitarbeiterjahresgespräche als Führungsinstrument

Termin:

Dienstag, 04. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Das Mitarbeiterjahresgespräch ist ein wesentliches Instrument dialogorientierter und kooperativer
Führung. Dieses Instrument kann in der Personalentwicklung einen wesentlichen Beitrag zu dem
Unternehmenserfolg sichern.

Die Kunst dieses Instrumentes besteht darin, als Führungskraft Gespräche strukturiert
vorzubereiten und sie klar, kompetent und sensibel durchzuführen. Der Workshop zeigt Ihnen
Wege, mit professionellen Jahresgesprächen die Vertrauenskultur, Motivation und Qualität der
Zusammenarbeit in Ihrem Führungsbereich zu fördern. Es gilt der wichtige Grundsatz, von
systematischer Mitarbeiterentwicklung profitieren Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmen
gleichermaßen.

Ihr Trainer, Herr Volkmar Henke, präferiert in der Personalentwicklung einen stärkenorientierten
Führungsansatz und bietet Ihnen mit seinen Erfahrungen einen hohen Bezug in die betriebliche
Praxis.

Inhalt

• Wichtige Grundvoraussetzungen für Jahresgespräche
• Das jährliche Mitarbeitergespräch erfolgreich etablieren
• Effiziente und professionelle Gesprächsvorbereitung
• Gesprächsdurchführung mit klaren Zielen, fokussierten Gesprächsinhalten und einem
  methodisch partnerschaftlichen Gesprächsaufbau
• Der Selbstwert des Mitarbeiters als Basis der Handlungsplanung – gutes Verhältnis
  zwischen Bestätigung und Anforderung
• Schwierige Situationen im Gespräch professionell gestalten

Referent

Volkmar Henke
Senior Berater, werdstark kompetenz-werkstatt Dresden

05.10.2022 KOMMUNIKATION / MARKETING

Konfliktfreie Kommunikation bei der Wohnungsvorabnahme, Abnahme und Übergabe - Argumentationshilfen und Formulierungsbeispiele

Termin:

Mittwoch, 05. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die Abnahme und Übergabe einer Wohnung war schon immer konfliktbelastet: der Mieter der
auszieht, möchte in seine Wohnung nichts mehr investieren, der Mieter der einzieht möchte eine
Top-renovierte Wohnung. Vor diesem Hintergrund und einer geänderten Rechtsprechung kommt
es immer häufiger zu Konflikten bei der Wohnungsabnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass
sich die Wohnungsunternehmen bezüglich des Zustandes einer Wohnung bei Rückgabe oft in
einer „rechtlichen Grauzone“ bewegen.

Ziel des Seminars ist es deshalb, durch die richtige Gesprächsführung und Argumentation Konflikte
schon im Vorfeld zu vermeiden. Darüber hinaus soll durch eine gekonnte Gesprächsführung sowie
mit Hilfe von Tipps und Tricks ein Mieter überzeugt werden, entsprechende Schönheitsreparaturen
auszuführen. Dabei werden praxisnahe Argumente und Methoden vorgestellt, mit denen die
Seminarteilnehmer ihre kommunikative Sicherheit erhöhen und das Unternehmen ggf. vor den Folgen
gerichtlicher Auseinandersetzungen bewahren.

Inhalt

• Strukturelle Veränderungen im Wohnungsmarkt
  - Kundenorientierung in der Wohnungswirtschaft
  - Mieter = Kunde? (Mitarbeiter als Visitenkarte des Wohnungsunternehmens)
  - Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Schönheitsreparaturen
• Grundlagen der Kommunikation
  - Auftreten und Bedeutung der verbalen und nonverbalen Kommunikation
  - Wahrnehmung und unterschiedliche Sichtweisen der Mieter
  - Umgang mit Aggressionen und Ängsten
• Kommunikative Lösungsansätze im (Vor-)Abnahme- und Übergabegespräch
  Aufbau des Mietergesprächs mit Argumentationshilfen, Formulierungsbeispielen,
  Mieteranschreiben, Protokolle, Checklisten, Mietvertrag, Fristen, Rolle der Vorabnahme
  und Abnahme, mietereigene Einbauten, professionelle Übergabe der Wohnung
  - Kündigungsbestätigung, Erster Kontakt und Vorbereitung des Gesprächs
  - Informationsphase (Sachverhalt aufnehmen)
  - Argumentations- und Problemlösungsphase
  - Nachbetreuungsphase
• Fallbeispiele und Zusammenfassung

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Prof. Dr. Matthias Neu
Diplom-Kaufmann, Hochschule Darmstadt

06.10.2022 BWL / RECHNUNGSWESEN / STEUERN

Investitionsplanung für Bestandsimmobilien – von Mietern, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz

Termin:

Donnerstag, 06. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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In Zeiten, wo Wohnraumbeschaffung, Mietpreisbremsen und Klimaschutz die höchste
Aufmerksamkeit genießen, werden Führungskräfte von Wohnungsunternehmen vor die
Frage gestellt, woher die weiterhin notwendigen und umfangreichen Investitionen für die
Bestandsentwicklung kommen sollen. Technische Defizite durch die Gebäudealterung müssen
beseitigt, Bestände an zukünftige Mieterzielgruppen angepasst und rechtliche Anforderungen
eingehalten werden.

Eine detaillierte Investitionsplanung berücksichtigt alle Aspekte und hat zudem den Anspruch,
die Wirtschaftlichkeit der Investitionen zu steigern. Der nicht aktivierbare Aufwand darf also die
Bilanzen nur moderat belasten. Anhand von erfolgreichen Konzepten und Praxisanregungen
klärt dieses Seminar auf, wie der Spagat gelingen kann.

Inhalt

• lebenszyklusorientierter Investitionsbedarf auf Basis von Bauzustandsdaten
• Bewertung der Investitionen in den Klimaschutz
• kaltmietenorientierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen versus Komplettmieten inkl.
  Betriebskostenberücksichtigung
• Auslagerung von Heizungsinvestitionen in Tochtergesellschaften
• Empfehlungen zur strategischen Quartiersentwicklung

Vorteile

• Sie erfahren, wie Sie zukünftige Investitionsrisiken erkennen können.
• Sie können Ihre eigene Investitionsplanung auf strategische Zielerreichung überprüfen.
• Sie erhalten Praxisanregungen, wie Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer Investitionen
  optimieren können.

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Prof. Dr. Norbert Raschper
Lehrstuhl für technisches Immobilienmanagement EBZ Business School Bochum
iwb Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH, Braunschweig

10.10.2022 BWL / RECHNUNGSWESEN / STEUERN

Außergerichtliche Streitbeilegung in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Termin:

Montag, 10. Oktober 2022, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die außergerichtliche Streitbeilegung, Schlichtung und Mediation, ist in der Wirtschaft
(insbesondere in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft), eine zeitlich und finanziell effiziente
Möglichkeit, Streitigkeiten beizulegen und zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Das Seminar behandelt die Grundlagen der außergerichtlichen Streitbeilegung, zeigt das
Ablaufverfahren auf und stellt Fälle aus der Praxis dar. Dabei wird auch darauf eingegangen,
wie die außergerichtliche Streitbeilegung in das Verhandlungs- und Konfliktmanagement des
Unternehmens integriert werden kann.

Inhalt

• Grundlagen der außergerichtlichen Streitbeilegung
• Ablauf des außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahrens
• Fälle der außergerichtlichen Streitbeilegung aus der Praxis der Wohnungs- und
  Immobilienwirtschaft

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referenten

Bernhard Böhm
Rechtsanwalt, Mediator, Streitmittler
Außergerichtliche Streitbeilegungsstelle für Verbraucher und Unternehmer e. V.

Stephan Schreiber
Jurist und Mediator, er arbeitet als geschäftsführender Vorstand und als Streitmittler der
Außergerichtlichen Streitbeilegungsstelle für Verbraucher und Unternehmer e. V.

11.10.2022 DIGITALISIERUNG / EDV

Workshop: Excel Formeln und Funktionen

Termin:

Dienstag, 11. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

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Der Workshop vermittelt durch zahlreiche Praxisbeispiele die wichtigsten Techniken einer
optimalen Anwendung von Formeln und Funktionen in Excel. Erfahren Sie, wie Sie Fehler in
Berechnungen vermeiden bzw. korrigieren können und lösen Sie komplexe Probleme, indem
Sie verschiedene Funktionen perfekt miteinander kombinieren.

Inhalt

• Aufbau von Formeln und Funktionen
• Formeln und Funktionen eingeben
• Relative, absolute und gemischte Bezüge verwenden
• Namen in Formeln einsetzen
• Erläuterung wichtiger Funktionen (Datum und Uhrzeit, mathematische Funktionen,
  Matrixformeln, Datenbank- und Textfunktionen)
• Verschachtelte Funktionen erstellen
• Verschiedene Bezugsarten und Namen verwenden
• Fehler in Formeln erkennen und korrigieren

Trainer

it-Trainingshaus

11.10.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Spezialthemen zur Umsetzung der EU-DSGVO – Datenschutz-Koordinator und Rechte der Betroffenen

Termin:

Dienstag, 11. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verlangt die Benennung eines
Datenschutzbeauftragten (DSB), wenn Verarbeitungen erfolgen, die einer Datenschutz-
Folgenabschätzung unterliegen, wenn personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck
der Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeitet werden oder
in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung
personenbezogener Daten beschäftigt sind. Wenn kein DSB benannt werden muss oder wenn
externe Datenschutzbeauftragte beraten oder in Konzernbetrieben und Holdings werden darüber
hinaus dringend Datenschutz-Koordinatoren benötigt.

Was müssen diese zum Datenschutz wissen und welche Stellung haben sie im Unternehmen?
Die Betroffenenrechte nehmen in der DSGVO einen zentralen Raum ein. Neben der Information
gibt es auch Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw. Wie geht man damit in der Praxis
um, wenn Betroffene ihre Anfragen oder Forderungen stellen?

Im Seminar werden reale Beispiele (natürlich anonymisiert) und Lösungsmöglichkeiten besprochen.
Es werden Checklisten und Handlungsanleitungen zur Verfügung gestellt.

Dieses Seminar wird auch als Auffrischungsseminar zum Nachweis der Aktualität der Fachkunde
nach Art. 37 (5) DSGVO für bereits tätige/benannte Datenschutzbeauftragte empfohlen.

Inhalt

• Der Datenschutz-Koordinator
  - Stellung im Unternehmen
  - Aufgaben eines Koordinators
  - Verantwortung und Haftung
  - Informationsflüsse
• Rechte der Betroffenen
  - Information der Betroffenen
  - Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruchsrechte
  - Wie reagiert man auf entsprechende Anfragen und Forderungen (anhand
    anonymisierter Beispiele)

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Holger Koch
Dipl.-Ing., Fachberater für Datenschutz und Datensicherheit

13.10.2022 FÜHRUNG / AUSBILDUNG / PERSONAL

Resilienz im Arbeitsalltag für Fach- und Führungskräfte

Termin:

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weiterlesen

Für Sie als Fach- oder Führungskraft gehören schwierige Situationen und anspruchsvolle
Herausforderungen zum Tagesgeschäft. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum
manche Fach- oder Führungskräfte diese Herausforderungen und Krisen besser meistern
als andere? Sie verfügen über eine besondere Eigenschaft: Resilienz. Das ist die Fähigkeit
zu innerer Kraft und Belastbarkeit, die es ermöglicht, auch in schwierigen Zeiten gesund und
stabil zu bleiben.

Resilienz stärkt die psychische Widerstandsfähigkeit. Es ist eine unsichtbare Kraft. Die gute
Nachricht: Resilienz ist keine Eigenschaft, die man hat oder eben nicht. Resilienz lässt sich aus-
und aufbauen, erlernen und trainieren.

In diesem Workshop lernen Sie ein praxiserprobtes Modell kennen, welches Ihnen die
unterschiedlichen Faktoren der Resilienz aufzeigt. Sie erfahren alles Wesentliche über die
Bedeutung und Auswirkungen dieser Resilienzfaktoren und bekommen einen genauen Überblick,
in welchen Faktoren Sie stark aufgestellt sind. Sie erhalten hilfreiche Tipps, wie Sie als Fach-
oder Führungskraft Ihre persönliche Resilienz ausbauen und gelassener sowie kraftvoller leben.

Ihr Trainer, Herr Volkmar Henke, arbeitet mit Ihnen stärkenorientiert und bietet Ihnen einen
hohen Bezug in Ihren Arbeitsalltag.

Inhalt

• Was ist Resilienz? – Definition, Hintergründe, Bedeutung
• Die vier Hauptbereiche der Resilienz und deren zehn praktische Umsetzungsfaktoren
• Standortbestimmung der eigenen Ressourcen und Kompetenzen
• Ideen-Werkstadt: Wege und Möglichkeiten zum Auf- und Ausbau der
  persönlichen Resilienz
• Den souveränen Umgang mit Herausforderungen: Konkrete Ansätze für den
  praktischen Umsetzungsplan

Referent

Volkmar Henke
Senior Berater, werdstark kompetenz-werkstatt Dresden

01.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Achtung, neuer Termin!

Genossenschaftsrechtliche Besonderheiten bei Auszug des Mitglieds

Termin:

Dienstag, 01. November 2022, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

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Genossenschaftliche Nutzungsverhältnisse unterscheiden sich in verschiedensten Punkten
von „normalen“ Mietverhältnissen, so dass sich besondere Fallkonstellationen ergeben.

In diesem Seminar werden daher die Grundsätze und Besonderheiten des genossenschaftlichen
Nutzungsverhältnisses und deren Folgen für die Genossenschaft besprochen.

Inhalt

• Erläuterung der verschiedenen Rechtsbeziehungen zwischen Genossenschaft und
  Mitglied und deren Trennung in Bezug auf den Beendigungszeitpunkt
• Aufzeigen der Unterschiede zu Mietverträgen, insbesondere zur Mitgliedschaft und
  Auseinandersetzungsguthaben
• Ansprüche der Genossenschaft bei Auszug, insbesondere Schadensersatz bei
  Verschlechterung der Wohnung
• Problemkreis der kurzen Verjährungsfrist von 6 Monaten nach Auszug
• Aufrechnungslage in Bezug auf das Auseinandersetzungsguthaben und Erläuterung
  anhand von Fallbeispielen
• Auseinanderfallen von Mitgliedschaft und Mieter in Erbfällen

Referentin

Juliane Walter
Rechtsanwältin, Referentin Genossenschafts- und Mietrecht
Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.

02.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Verkehrssicherungspflicht des Hausverwalters – was müssen Sie beachten

Termin:

Mittwoch, 02. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Wer hat es nicht schon einmal gehört:
Besucher vor dem Haus gestürzt, Kind auf dem Spielplatz verunglückt oder Mieter im
Treppenhaus ausgerutscht.

Es gibt sie – die Überwachungs- und Verkehrssicherungspflicht des Wohnungsunternehmens.
Sie setzen sich zusammen aus gesetzlich geregelten Pflichten, aus Haftungsbedingungen und
auch dem Kundendienstgedanken.

Inhalt

• Unbebaute Grundstücke
• Schnee- und Glättebekämpfung
• Spielplätze
• Baumkontrolle
• Treppenhaus und Hof
  - Wohin mit dem Kinderwagen?
  - Fußmatten und Schränke im Treppenhaus und im Flur
  - Durchgänge als Parkplätze für Fahrräder
  - Sperrmüll im Keller
  - Balkone
• Haftung und Schadenersatz
• Legionellenprüfung
• Aufzüge
• Elektroanlagen
• Gefahrenanalyse und Dokumentation
• Brandschutz

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Erhard Abitz
Haus- und Wohnungseigentumsverwalter, Unternehmensberater a.D. und Fachbuchautor, Hönow

14.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT Online

Online-Seminar: Vermieterpfandrecht im Wohn- und Gewerberaummietrecht

Termin:

Montag, 14. November 2022, 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr

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Immer wieder kommt es vor, dass Mieter säumig werden und ihre Miete nicht bezahlen. In
diesem Fall kann der Vermieter ein eigenes Pfandrecht anwenden und Eigentum des Mieters
pfänden lassen. Was sich in der Theorie noch gut anhört, findet in der Praxis – gerade im
Wohnraummietrecht – leider nicht ansatzweise Widerhall. Wer als Vermieter das Pfandrecht
durchsetzen will, benötigt einen Titel, der ihm den Zutritt zur Wohnung verschafft. Pfändbar
– so das offene Geheimnis – ist deshalb noch lange nichts, im Gegenteil: die Liste der unpfändbaren
Gegenstände ist so lang, dass es in der Praxis nahezu ausgeschlossen sein wird, sich an
Pfandgütern des Mieters befriedigen zu können. Anders dagegen im gewerblichen Mietrecht:
Ist der Vermieter schnell, kann es ihm gelingen, Werthaltiges zu sichern und zu verwerten.


Das Vermieterpfandrecht wirft in der Praxis eine Vielzahl von Rechtsfragen auf. Dieses Seminar
gibt ein Update zur aktuellen Rechtslage und Praxiserfahrungen aus erster Hand. Zudem besteht
die Möglichkeit, eigene aktuelle Problemstellungen mit dem Referenten und den Teilnehmern live
zu diskutieren.

Inhalt

• Pfändung eingebrachter Sachen des Mieters, § 562 BGB
  - Pfändungsklauseln im Mietvertrag über Wohnräume, andere Räume, Grundstücke
  - eingebrachte Sachen
   - Mietereigentum
  - unpfändbare Sachen
  - Rang des Vermieterpfandrechts und Pfanddurchsetzung
  - Erlöschen des Pfandrechts, § 562a BGB
  - geeignete, durch Pfandrecht gesicherte Forderungen
  - Pfandkehr des Mieters (§ 289 StGB) und Selbsthilferecht des Vermieters, § 562b BGB
  - Abwendung des Pfandrechts durch Sicherheitsleistung, § 578 Abs. 1 iVm. 562c BGB
  - Überblick: Pächterpfandrecht am Inventar, § 583 BGB
• Verwertung von Pfandgütern durch Pfandverkauf, § 1233 BGB
  - Überblick zur öffentlichen Versteigerung
  - Ansprüche des Mieters bei rechtswidriger Verwertung von Pfandgütern

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Mario Viehweger
Fachanwalt für Erbrecht, Partner der Kanzlei Hirsch, Thiem & Collegen Rechtsanwälte, Dresden

21.11.2022 SOZIAL- / GESUNDHEITSMANAGEMENT

Wohngeld und Co.

Termin:

Montag, 21. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Das Wohngeldrecht ist im Jahr 2020 grundlegend reformiert wurden. Aus dieser Reform
ergibt sich u.a., dass viel mehr Haushalte als zuvor, Anspruch auf Leistungen nach dem
Wohngeldgesetz haben. In dem Seminar werden diese Möglichkeiten zur Erlangung staatlicher
Leistung für die Miete von Geringverdienern erörtert.

Für die praktische Arbeit werden Checklisten und Musterschreiben erarbeitet und zur
Verfügung gestellt.

Inhalt

• Behandelt werden die folgenden Gesetze bzw. staatlichen Leistungen:
  - Wohngeld nach dem WoGG
  - Familienzuschuss/Familienlastenausgleich
  - Leistungen für die Unterkunft von Studierenden
  - Schnittstellen zum SGB II und SGB XII
  - Leistungen für Unterkunft nach dem SGB IX

Referentin

Johanna Eyser
Fachanwältin für Sozialrecht, Rechtsanwälte und Notar Norbert Tribowski, Ilga Rapp
und Johanna Eyser, Berlin

22.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Spezialthemen zur Umsetzung der EU-DSGVO – Videoüberwachung und Datenschutzvorkommnisse

Termin:

Dienstag, 22. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Greift eine Videoüberwachung in die Rechte und Freiheiten von Menschen ein? JA! Unter
welchen Umständen ist dann eine Videoüberwachung überhaupt zulässig? Rechtsgrundlagen,
Erforderlichkeit, Eingriffsintensität, „mildere Mittel“, Löschfristen und noch mehr gilt es zu
beachten. „Wo man hobelt fallen Späne“ – nur im Datenschutz will man das nicht. Es sollten in
Bezug auf die personenbezogenen Daten keine Fehler passieren. Was sind Datenschutzverstöße
und wie geht man mit derartigen Vorkommnissen um?

Die Betroffenenrechte nehmen in der DSGVO einen zentralen Raum ein. Neben der Information
gibt es auch Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw. Wie geht man damit in der Praxis
um, wenn Betroffene ihre Anfragen oder Forderungen stellen?

Diese Themen sollen möglichst praxisgerecht anhand von realen Beispielen (natürlich anonymisiert)
diskutiert werden. Es werden Checklisten und Handlungsanleitungen zur Verfügung gestellt.

Dieses Seminar wird auch als Auffrischungsseminar zum Nachweis der Aktualität der Fachkunde
nach Art. 37 (5) DSGVO für bereits tätige/benannte Datenschutzbeauftragte empfohlen.

Inhalt

• Videoüberwachung
  - Rechtsgrundlagen
  - Rechte und Pflichten des Verantwortlichen
  - Schutz der berechtigten Interessen der Betroffenen
  - Auftragsverarbeitung und Dienstleistungsverträge
  - Dokumentation
• Datenschutzvorkommnisse und Datenschutzverstöße
  - Was sind Datenschutzverstöße
  - Dokumentation von Datenschutzvorkommnissen und Risikobewertung
  - Meldung von Datenschutzverstößen an die Aufsichtsbehörde
  - Datenschutzvorkommnisse helfen Prozesse zu optimieren

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Holger Koch
Dipl.-Ing., Fachberater für Datenschutz und Datensicherheit

23.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT

Aktive Mietenpolitik – Betriebswirtschaftliche und rechtliche Ansätze zur Gestaltung von Mieten und Betriebskostenvorauszahlungen

Termin:

Mittwoch, 23. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Die Mietengestaltung spielt in der Wirtschaftsplanung von Wohnungsgenossenschaften eine
wesentliche Rolle. Insbesondere muss der Vorstand die langfristige Entwicklung der Genossenschaft
und damit die Mietenentwicklung im Auge behalten, die wesentlicher Faktor für die Ertrags-
und Finanzplanung ist. Eine aktive Mietenpolitik und das Wissen, welche Gestaltungsspielräume
bestehen, können dem Vorstand bei diesen Aufgaben helfen.

Dieses Seminar soll daher zum einen betriebswirtschaftliche Grundlagen der Mietenpolitik sowie
strategische Ansätze beleuchten und zum anderen die rechtlichen Möglichkeiten von
Mietanpassungen erläutern. Ergänzt durch praktische Hinweise und Rechenmodelle hat das
Seminar das Ziel, Impulse für die langfristige Mietenpolitik zu geben.

Inhalt

• Grundlagen der Wirtschaftsplanung in Bezug auf die Mieten und Heizkostenvorauszahlungen
• Wirtschaftliche Risiken der Mieten- und Heizkostenpolitik
• Unternehmensziele unter Berücksichtigung des Förderzwecks
• Aktive vs. Passive Mietenpolitik
• Strategische und bauliche Ansätze zur Steigerung der Mieterträge
• Ansätze zur (Neu-)Kalkulation von Heizkostenvorauszahlungen
• Anwendung der mietrechtlichen Bestimmungen bei Genossenschaften
• sachliche Ungleichbehandlung bei der Neuvermietung
• Anpassungen im laufenden Nutzungsverhältnis durch einvernehmliche oder auch
  einseitige Mieterhöhungen (Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete)
• Modernisierungsmieterhöhungen
• rechtliche Möglichkeiten zur Anpassung der Vorauszahlungen

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referenten

Juliane Walter
Rechtsanwältin, Referentin Genossenschafts- und Mietrecht

Sven Winkler
Referent Betriebswirtschaft
Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.

24.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT Online

Online-Seminar: Mängel an der Mietsache – Minderung?

Termin:

Donnerstag, 24. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Jeder Vermieter kennt das: Ist ein Mieter finanziell angeschlagen, wird gerne mal ein Mangel
behauptet und die Miete gemindert. Ganz beliebt sind Feuchtigkeit und Schimmel. Liegt
tatsächlich ein derartiger Schaden vor, kommt kein Mieter auf den Gedanken, diesen selbst
verursacht zu haben. Wann ein Mangel vorliegt und welche Konsequenzen das hat, wird
anhand aktueller Rechtsprechung in diesem Seminar eingehend vorgestellt. Dabei sind
folgende Fragen von herausragender Bedeutung.

Inhalt

• Liegt tatsächlich ein Mangel vor und seit wann kennt der Mieter den Mangel?
• Wer hat ihn zu vertreten?
• Wurde dem Vermieter der Mangel angezeigt?
• Hat der Mieter Maßnahmen zur Beseitigung des Mangels verhindert?
• Welche Hinweispflichten hat der Vermieter in Bezug auf richtiges Heizen und Lüften?
• Wie und in welcher Form übe ich mein Besichtigungsrecht aus und setze es durch?
• Wann empfiehlt sich die Einleitung eines selbstständigen Beweisverfahrens?
• Wann sonst sind Minderungsansprüche ausgeschlossen?

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Detlef Wendt
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

28.11.2022 RECHT / BESTANDSMANAGEMENT Online

Online-Seminar: Räumungsvollstreckung bei Wohnraum

Termin:

Montag, 28. November 2022, 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr

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Die seit Mai 2013 geregelte Vorschrift § 885a ZPO, der beschränkte Vollstreckungsauftrag,
stellt eine für viele Räumungsfälle nahezu perfekte Rechtsgrundlage dar – gerade aus Sicht
des Vermieters als Vollstreckungsgläubiger. § 885a ZPO sollte (eigentlich) DAS Handwerkszeug
für die Räumungsvollstreckung bei Wohnraum sein.

Die Praxis sieht leider anders aus:
Zwei Vollstreckungsarten haben sich etabliert; einerseits die „teure“ Räumungsvollstreckung nach
§ 885 ZPO, andererseits die Vollstreckung des Räumungstitels unter Ausnutzung des
Vermieterpfandrechts nach § 562 BGB.

Dieses Seminar gibt einen Überblick über die einzelnen Arten der Räumungsvollstreckung, stellt
ausführlich die sehr praxisrelevante Regelung des § 885a ZPO dar und gibt aktuelle Praxiserfahrungen
aus erster Hand. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene aktuelle Problemstellungen mit dem
Referenten und den Teilnehmern live zu diskutieren.

Inhalt

• Überblick über die Arten der Räumungsvollstreckung
• Der beschränkte Vollstreckungsauftrag, § 885a ZPO – in der Praxis richtig angewandt
• Wenn nichts pfändbar ist – Haftungsfallen bei der „Berliner Räumung“ (§§ 811ff. ZPO)
• Was der Vermieter tun kann bei einstweiliger Einstellung der Räumungsvollstreckung

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Mario Viehweger
Fachanwalt für Erbrecht, Partner der Kanzlei Hirsch, Thiem & Collegen Rechtsanwälte, Dresden

29.11.2022 TECHNIK / BAUEN / ENERGIE

Online-Seminar: Smart-Meter Rollout, Bündelmessstellenbetrieb und Messstellenbetriebsverträge

Termin:

Dienstag, 29. November 2022, 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

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Die Digitalisierung der Energiewende erfordert den Rollout intelligenter Strommesssysteme
als Aufgabe der grundzuständigen Messstellenbetreiber. Daneben besteht für den Vermieter
die Möglichkeit, gem. § 6 MsbG den Bündelmessstellenbetrieb unter Einbeziehung einer weiteren
Messsparte einzuführen, was nicht zuletzt im Hinblick auf die Vorgaben der HKVO und die
notwendige Übermittlung unterjähriger Verbrauchsinformationen an den Mieter zweckmäßig
erscheint.

Das Seminar erläutert die gesetzlichen Voraussetzungen des Rollouts und der
Liegenschaftsmodernisierung und vermittelt einen Überblick zu den wichtigsten Regelungen des
Bündelmessstellenvertrages.

Inhalt

• rechtliche Grundlagen des Smart Meter Rollout
  - Zuständigkeiten, Ankündigungen, Duldungspflichten von Eigentümern und
    Mietern, Preisdeckelung
• rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen des Bündelmessstellenbetriebs
  gem. § 6 MsbG („Liegenschaftsmodell“)
  - mögliche Spartenmessungen neben dem Strom
  - notwendige Ankündigungen gegenüber dem bisherigen Messstellenbetreiber,
    Mindestvertragslaufzeiten, Ankündigung gegenüber dem Wohnungsnutzer,
    Duldungspflichten des Nutzers
• betriebskostenrechtliche Betrachtung des Bündelmessstellenbetriebs, Möglichkeiten
  zur Umlage der Zählerkosten, Umlage von Mietkosten?
• Messstellenbetriebsverträge für Bündelmessstellenbetrieb
  - typische Inhalte, dringend notwendige Regelungen, zu beachtende Abgrenzungen
    bzw. Überschneidungen

Referentin

Beate Heilmann
Rechtsanwältin, Dozentin Aus- und Weiterbildung, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Sozietät Heilmann Kühnlein Rechtsanwälte, Berlin

30.11.2022 BWL / RECHNUNGSWESEN / STEUERN

Wohnungswirtschaftliche Kennzahlen verstehen, berechnen und interpretieren

Termin:

Mittwoch, 30. November 2022, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Als eines der wichtigsten Instrumente der Kontrolle und Steuerung unternehmersicher
Entwicklung gelten die wohnungswirtschaftlichen Kennzahlen. Diese Zahlen spielen eine
zentrale Rolle bei der Charakterisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines
Unternehmens im Lagebericht. Auch Banken haben ein ausgeprägtes Interesse an solchen
Kennzahlen und nicht zuletzt möchten auch Gesellschafter und Aufsichtsräte Kennzahlen
präsentiert bekommen, wollen diese aber auch verstehen.

Deshalb ist es das zentrale Ziel dieses Seminars, einen Überblick über
- klassische Kennzahlen der Bilanzanalyse,
- Kennzahlen der Erfolgsanalyse und
- Kennzahlen des wohnungswirtschaftlichen Betriebsvergleichs
zu vermitteln.

Der Inhalt einzelner Kennzahlen und deren Berechnungsweise werden im Gespräch erläutert und
Lösungen gemeinsam erarbeitet. Dem Teilnehmer wird ein umfangreiches Skript zur Begleitung
der Veranstaltung an die Hand gegeben, anhand dessen einzelne Fragen vertieft und
nachbereitet werden können.

Inhalt

• Kennzahlen der Bilanzanalyse
  - Analyse von Vermögens- und Kapitalstruktur
  - Kennzahlen Anlagedeckung/Vermögensdeckungsrechnung
  - Kennzahlen der Liquiditätsanalyse/Liquiditätsstaffelrechnung
• Kennzahlen der Erfolgsanalyse
  - Ergebnisanalyse nach § 275 HGB vor und nach dem BilRUG
  - Cash Flow – Rechnungen und Kapitalflussrechnung nach DRS 21
  - Kennzahlen der „Before …“ Familie (EBT, EBIT, EBITDA)
  - Rentabilitätskennzahlen
• Kennzahlen des wohnungswirtschaftlichen Betriebsvergleichs
  - Analyse der Vermietungssituation
  - Analyse der Hausbewirtschaftungskosten und Erfolgslage
  - Analyse der Finanzierungssituation und Kapitaldienstfähigkeit

Hinweis

Dieses Seminar ist zur Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern gemäß § 15 b Abs. 1 MaBV geeignet.

Referent

Prof. Dr. Dirk Wenzel
Beratender Betriebswirt und Dozent in wohnungswirtschaftlichen Studiengängen und Seminaren,
Lehrbeauftragter an der Berufsakademie Leipzig